Das Papier untersucht die Effekte des demographischen Wandels auf die öffentlichen Ausgaben, wobei ein besonderer Blick auf die föderalen Zusammenhänge gerichtet wird. Unter Verwendung von Paneldaten über die Pro-Kopf-Ausgaben der westdeutschen Bundesländer in 15 Aufgabenbereichen wird untersucht, ob von demographischen Einflussvariablen nachweisliche Effekte auf die Ausgaben ausgehen. Ökonometrische Tests zeigen einen signifikanten Einfluss der Altersstrukturen in nahezu allen Aufgabenbereichen, wogegen die Familienstruktur nur in einigen Aufgabenbereichen Einfluss zu haben scheint. Zusätzlich werden Prognosen berechnet, die Auskunft darüber geben, wie sich der in der Zukunft absehbare demographische Wandel auf die Pro-Kopf-Ausgaben der Länder und Gemeinden auswirkt. Hierbei zeigen sich durchaus quantitativ bedeutsame Effekte, die zwischen der Länder- und Gemeindeebene teilweise deutlich differieren.
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