Die Haeufigkeit von Naturkatastrophen hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage an Bedeutung, welche oekonomischen Konsequenzen mit dem Auftreten von Naturkatastrophen verbunden sind. In der Literatur werden sowohl Argumente fuer positive als auch negative Wachstumseffekte diskutiert. In diesem Aufsatz wird mit Hilfe von oekonometrischen Zeitreihenmodellen untersucht, inwieweit sich die Hochwasserkatastrophe vom August 2002 kurzfristig auf das Wirtschaftswachstum in Sachsen ausgewirkt hat. Den Ergebnissen zufolge ueberwogen die positiven Wachstumseffekte. Ohne die Flutkatastrophe waere das Wachstum des saechsischen Bruttoinlandsproduktes in den Jahren 2002, 2003 und 2004 vermutlich um 0,6, 1,8 beziehungsweise 0,5 Prozentpunkte niedriger ausgefallen.
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Paper provided by Helmut Schmidt University, Hamburg in its series Working Paper with number
69/2007.
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