Author
Abstract
Fossile Brenn- und Kraftstoffe werden in Deutschland überwiegend importiert. Der Ausbau erneuerbarer Energien und Effizienzgewinne, die durch die Energiewende induziert werden, bringen einen verringerten Einsatz dieser fossilen Brenn- und Kraftstoffe mit sich. Ziel ist es, die Einsparungen dieser Brenn- und Kraftstoffimporte methodisch fundiert abzuschätzen. Dazu müssen die Impulse durch erneuerbare Energien und Energieeffizienz genauer analysiert werden. Während die erneuerbaren Energien anhand der installierten Leistung gemessen werden können, bedarf die Abschätzung der Effizienzentwicklung einer Bezugsgröße, wie einer Vorperiode oder einem gesetzten Basisjahr. Zur Ermittlung des Effektes sowohl der erneuerbaren Energien als auch der Energieeffizienz auf die Importeinsparungen beschreiben Lehr et al. (2018) eine Methode, bei der ex-post die tatsächlichen Energieverbräuche mit einer kontrafaktischen Entwicklung verglichen werden. Hierbei wird zunächst der aktuelle Energieverbrauch um Effizienzeffekte bereinigt, sodass sich ein hypothetischer Energieverbrauch ergibt, der für die Erbringung der aktuellen Wirtschaftsleistung mit dem Stand der Energieeffizienz eines Basisjahres notwendig wäre. Als Basisjahr wird hier durchgehend das Jahr 2000 angesetzt. Anschließend wird der Energieträgermix des Basisjahres angelegt, wodurch die erneuerbaren Energien auf den Stand des Basisjahres zurückgesetzt werden und der hypothetisch zusätzliche Verbrauch mit fossilen Energien gedeckt wird. Die Differenz zwischen diesem hypothetischen und dem tatsächlichen Energieverbrauch ergibt die Importminderung. Die Berechnung der Importeinsparungen für die Jahre 2019 bis 2021 knüpft an die Arbeiten in dem Vorgängerbericht an (Lehr & Becker 2020). In Kapitel 2 werden neben der Bestimmung auf gesamtwirtschaftlicher Ebene (Kapitel 2.1) die Importeinsparungen auch auf sektoraler Ebene (Kapitel 2.2) berichtet, um die Einflussgrößen auf die Effizienzentwicklung genauer abzubilden und den sektorspezifischen Stand des Ausbaus erneuerbarer Energien zu berücksichtigen. Anschließend werden die Ergebnisse in Beziehung zur zeitlichen Entwicklung ab 2001 gesetzt (Kapitel 3). Die Ergebnisse werden in Kapitel 4 zusammengefasst.
Suggested Citation
Download full text from publisher
More about this item
Keywords
;
;
;
;
;
;
JEL classification:
- Q43 - Agricultural and Natural Resource Economics; Environmental and Ecological Economics - - Energy - - - Energy and the Macroeconomy
- Q56 - Agricultural and Natural Resource Economics; Environmental and Ecological Economics - - Environmental Economics - - - Environment and Development; Environment and Trade; Sustainability; Environmental Accounts and Accounting; Environmental Equity; Population Growth
Statistics
Access and download statistics
Corrections
All material on this site has been provided by the respective publishers and authors. You can help correct errors and omissions. When requesting a correction, please mention this item's handle: RePEc:gws:report:22-3. See general information about how to correct material in RePEc.
If you have authored this item and are not yet registered with RePEc, we encourage you to do it here. This allows to link your profile to this item. It also allows you to accept potential citations to this item that we are uncertain about.
We have no bibliographic references for this item. You can help adding them by using this form .
If you know of missing items citing this one, you can help us creating those links by adding the relevant references in the same way as above, for each refering item. If you are a registered author of this item, you may also want to check the "citations" tab in your RePEc Author Service profile, as there may be some citations waiting for confirmation.
For technical questions regarding this item, or to correct its authors, title, abstract, bibliographic or download information, contact: GWS mbH (email available below). General contact details of provider: https://edirc.repec.org/data/gwsosde.html .
Please note that corrections may take a couple of weeks to filter through
the various RePEc services.