Author
Listed:
- Jochem, Dominik
- Glasenapp, Sebastian
Abstract
Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung wurde eine umfassende Befragung aller potenziellen Hersteller von Holzstoff und Zellstoff in Deutschland durchgeführt. Ziel war es, detaillierte Informationen zu Produktionskapazitäten, Produktionsvolumen und Rohstoffnutzung für das Bezugsjahr 2021 zu erfassen. Die Rücklaufquote der Befragung betrug 73,3 %. Die Erfassungsquote bezogen auf das Produktionsvolumen lag bei 86,5 %. Zur Ergänzung fehlender Daten wurden Imputationsverfahren genutzt, wobei sowohl externe Quellen als auch Befragungsdaten herangezogen wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass im Jahr 2021 an 14 Standorten in Deutschland Holzstoff oder Zellstoff hergestellt wurde. Die Gesamtproduktionskapazität der Holzstoff- und Zellstoffindustrie in Deutschland belief sich auf über 2,7 Millionen Tonnen. Die durchschnittliche Kapazitätsauslastung lag bei 87,1 %. Die Produktionskapazitäten für Holzstoff stiegen bis zum Jahr 2007 und sind seither rückläufig. Die Produktionskapazitäten für Sulfit- und Sulfatzellstoff blieben relativ stabil, mit einem leicht abnehmenden Trend bei Sulfitzellstoff und einem leicht zunehmenden Trend bei Sulfatzellstoff. Die Produktionsmenge von Holzstoffund Zellstoff war im Vergleich zur Vorstudie zum Jahr 2019 relativ konstant. Der Holzrohstoffeinsatz zur Herstellung von Holzstoff und Zellstoff war im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Die dominierenden Holzrohstoffe in der Holzstoff- und Zellstoffherstellung waren Industrieholz und Sägenebenprodukte aus Nadelholz. Die vorliegende Studie bietet einen aktuellen Einblick in die Situation der deutschen Holzstoff- und Zellstoffindustrie hinsichtlich Kapazitäten, Produktion und Rohstoffeinsatz und trägt zur wissenschaftlichen Erfassung und Analyse der Entwicklungen in diesem Sektor bei.
Suggested Citation
Jochem, Dominik & Glasenapp, Sebastian, 2024.
"Holzstoff- und Zellstoffindustrie 2021: Rohstoffmonitoring Holz,"
Thünen Working Papers
253, Johann Heinrich von Thünen Institute, Federal Research Institute for Rural Areas, Forestry and Fisheries.
Handle:
RePEc:zbw:jhtiwp:313001
DOI: 10.3220/WP1732192973000
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