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Abstract
"Im Vergleich zu anderen Ländern haben es ältere Personen auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwer: Hier lag etwa im Jahr 2005 die Arbeitslosenquote von Personen zwischen 55 und 64 Jahren OECD-weit am höchsten. Im September 2006 waren bei der Bundesagentur für Arbeit knapp 1,1 Millionen Menschen über 50 Jahre arbeitslos gemeldet, bei den über 55-Jährigen knapp 550.000." Der Beitrag liefert eine Bestandsaufnahme der Lage am Arbeitsmarkt und entwickelt Ansatzpunkte für eine aktive Arbeitsmarktpolitik unter Einbeziehung der Erhöhung der Suchintensität Älterer. Er kommt zu dem Schluss, dass aktive Arbeitsmarktpolitik überfordert wäre, wollte sie allein fehlende oder unzureichende Beschäftigungs- und Arbeitsanreize kompensieren oder korrigieren. Vielmehr ist an Institutionen wie dem Transfer- und Abgabensystem anzusetzen, um deren Anreizwirkung zu verändern. Die Autoren machen einen konkreten Vorschlag für Lohnsubventionen, die ein schneller Schritt sein könnten, um den bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern notwendigen Sinneswandel zu Gunsten einer stärkeren Teilhabe Älterer am Arbeitsleben zu unterstützen. Sie plädieren außerdem für die Förderung atypischer Erwerbsformen, die wegen ihrer hohen Flexibilität eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt bauen können und es Unternehmen ermöglichen würden, den Umgang mit älteren Mitarbeitern zu proben. (IAB2)
Suggested Citation
Dietz, Martin & Gartner, Hermann & Koch, Susanne & Walwei, Ulrich, 2006.
"Arbeitsmarktpolitik für Ältere - Neue Anreize für mehr Beschäftigung,"
IAB-Forum, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg [Institute for Employment Research, Nuremberg, Germany], vol. 2006(2), pages 78-83.
Handle:
RePEc:iab:iabfor:v:2006:i:2:p:078-083
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