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Wettbewerbsstrategien steirischer Industrieunternehmen

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  • Franz Heschl
  • Marcel Kirisits

Abstract

Seit nunmehr sechs Jahren ist Österreich Mitglied der Europäischen Union, mehr als zehn Jahre sind seit dem Fall des Eisernen Vorhanges vergangen. Die heimische Wirtschaft wurde infolge dieser Entwicklungen im vergangenen Jahrzehnt mit grundlegenden Veränderungen konfrontiert. Geprägt war diese Periode außerdem von enormen Fortschritten auf dem Informations- und Telekommunikationssektor und einer zunehmenden Globalisierung der Wirtschaft. Eine Betrachtung dieser Internationalisierungsphänomene aus regionalwirtschaftlicher Sicht lässt folgende Schlüsse zu: Die steirische Wirtschaft wächst seit 1994 deutlich stärker als die gesamtösterreichische, und die Arbeitslosenquote hat sich von einem höheren Niveau ausgehend dem Bundesdurchschnitt angenähert. Die steirische Industrie musste sich infolge von Ostöffnung, EU-Beitritt und verstärkter internationaler Arbeitsteilung den geänderten Rahmenbedingungen anpassen. Folge dieser Entwicklung war unter anderem eine starke Zunahme der Wettbewerbsintensität für die heimische Wirtschaft. Die Analyse ausgewählter steirischer Industrieunternehmen zeigt, dass auf den verstärkten Wettbewerb mit unterschiedlichen Strategieschwerpunkten reagiert wurde. Die Palette der in diesem Aufsatz anhand von acht Fallbeispielen skizzierten Unternehmensstrategien reicht von Akquisitionen über die Aufgabe der Unternehmerischen Selbständigkeit bei gleichzeitiger Einbindung in das Netzwerk eines multinationalen Konzerns, Kooperationen, Auslagerungen, Ausgliederungen und Stilllegungen, Kostensenkungsprogramme, forcierte Marketingaktivitäten und die Straffung der Produktpalette bis hin zu verstärkten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und permanenten Innovationen.

Suggested Citation

  • Franz Heschl & Marcel Kirisits, 2000. "Wettbewerbsstrategien steirischer Industrieunternehmen," Wirtschaft und Gesellschaft - WuG, Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, Abteilung Wirtschaftswissenschaft und Statistik, vol. 26(4), pages 481-512.
  • Handle: RePEc:clr:wugarc:y:2000v:26i:4p:481
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