Im semi-endogenen Wachstumsmodell von Li (2000) findet technischer Fortschritt statt, weil sowohl neue als auch qualitativ bessere Produkte erfunden werden. Allerdings ist Arbeit der einzige Produktionsfaktor in der Oekonomie, es gibt keinen akkumulierbaren Faktor (physisches Kapital). In der vorliegenden Arbeit wird aber argumentiert, dass Kapitalakkumulation eine wichtige Tatsache in der Realitaet ist. Das Modell von Li (2000) wird deshalb um Kapital als notwendigen Input in der Produktion erweitert, so dass Akkumulation moeglich wird. Anders betrachtet wird das wegweisende Romer(1990)-Modell verallgemeinert, in dem die Moeglichkeit von Qualitaetsverbesserungen bestehender Produkte (vertikale Innovationen) eingefuehrt wird. Damit kann "kreative Zerstoerung" im Schumpeterschen Sinne auftreten. Ausserdem werden durch diese Modifikation die Skaleneffekte aus dem Romer(1990)- Modell eliminiert. Schliesslich wird gezeigt, dass die "verkuerzte Form" des Modells identisch ist zu einem neoklassischen Wachstumsmodell, wie z.B. dem Solow-Modell mit Cobb-Douglas Produktionsfunktion. Es hat aber die mikrooekomomische Fundierung bezueglich F&E von semi-endogenen Wachstumsmodellen.
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Publisher Info
Paper provided by Bavarian Graduate Program in Economics (BGPE) in its series Working Papers with number
033.