Helmut Dietl Egon Franck () (Institute for Strategy and Business Economics, University of Zurich)
Abstract
In Reaktion auf das sogenannte Bosman-Urteil des europäischen Gerichts-hofs (EuGH) vom 15. Dezember 1995 und die daran anknüpfenden Überprü-fungsaktivitäten der EU-Kommission legte die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) zum 1. September 2001 ein modifiziertes Reglement zum Transfer von Fußball-Spielern vor. Wir nehmen das neue FIFA-Regime zum Anlass, um die Diskussion der Spielermarktregulierung auf ein bislang weitgehend vernachlässigtes Argumentationsfeld zu führen. Aufgrund ihrer Diversifikationsmöglichkeiten können Clubs ihre Spieler nur dann teil-weise gegen die aus Leistungsschwankungen resultierenden Einkommensri-siken versichern, wenn sich letztere glaubhaft der Möglichkeit berauben, ge-schlossene Verträge in der Zukunft nach zu verhandeln. Da das neue FIFA-Reglement diese Möglichkeit erheblich einschränkt bzw. ausschließt, führt es zu einer ineffizienten Risikobewirtschaftung.
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Publisher Info
Paper provided by University of Zurich, Institute for Strategy and Business Economics (ISU) in its series Working Papers with number
0011.
Length: Date of creation: 2002 Date of revision: Publication status: Published in: Horch, H. D.; Heydel, J.; Sierau, A. (Hrsg.): Events im Sport Handle: RePEc:iso:wpaper:0011