Um zu zeigen, dass wirtschaftliche Aktivitäten dem Gemeinwohl dienen, wird als normative Referenz im allgemeinen das Pareto-Kriterium verwendet. Dieses lässt sich auch in begrenztem Rahmen zur Rechtfertigung politischer Entscheidungen nutzen. Damit solche Entscheidungen getroffen werden können, bedarf es entsprechender Verfahren. Die damit verbundene Wohlfahrtsproblematik wird in Verbindung mit dem Unmöglichkeitstheorem von K.J. Arrow aufgezeigt. Da diese Verfahren nur bedingt ausreichen, Entscheidungen zu legitimieren, befasst sich die Arbeit anschließend mit einer möglichen Legitimation politischer Entscheidungen mit Hilfe des Kaldor-Hicks-Kriteriums. Sie schließt mit einigen Anmerkungen zu ‚wohlfahrtssteigernden Beschränkungen', sowohl des Handelns einzelner Individuen als auch politischer Akteure.
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