Das Vorhaben einiger Breitbandnetzbetreiber, Content Provider fuer die Durchleitung der Inhalte zu bepreisen, hat in den USA eine erbitterte Debatte darueber hervorgerufen, ob und inwiefern Netzneutralitaet im Internet einer gesonderten Regulierung bedarf. Es wurde dabei vor allem vor einer Reihe moeglicher wettbewerbsbeschraenkender Verhaltensweisen, wie dem Ausschluss von bestimmten Inhalten, der Diskriminierung von Wettbewerbern oder reduzierten Investitionsanreizen, gewarnt, die insbesondere von vertikal integrierten Service Providern ausgehen koennten. Das vorliegende Papier schliesst sich dieser Diskussion an und analysiert aus einer europaeischen Sicht die Frage, welche Auswirkungen bei einem Verzicht auf eine Regulierung der Netzneutralitaet zu erwarten waeren und welche Instrumente zur Verhinderung wettbewerbsbeschraenkender Verhaltensweisen der europaeischen Wettbewerbspolitik zur Verfuegung stehen. Als wichtigstes Ergebnis zeigt sich, dass zwar durchaus Anreize fuer Wettbewerbsbeschraenkungen vorhanden sein koennen, die bestehenden Instrumente, wie die ex post Missbrauchsaufsicht oder aber die ex ante Regulierung von wesentlichen Einrichtungen jedoch ausreichend sind, diesen Problemen zu begegnen.
Download Info
To download:
If you experience problems downloading a file, check if you have the
proper application to
view it first. Information about this may be contained
in the File-Format links below. In case of further problems read
the IDEAS help
page. Note that these files are not on the IDEAS
site. Please be patient as the files may be large.
Publisher Info
Paper provided by Helmut Schmidt University, Hamburg in its series Working Paper with number
74/2007.