In jüngerer Zeit verwenden Teile der Literatur das auf Brennan zurückgehende Nachsteuer- CAPM, um Unternehmenswerte nach (differenzierten) persönlichen Steuern zu bestimmen. In diesem Beitrag wird das Modell auf drei unterschiedliche Steuersätze erweitert. Gezeigt wird, dass das Nachsteuer-CAPM nicht zur Diskontierung von Nettocashflows verwendet werden darf, da es Bruttorenditen erzeugt. Daneben sprechen ein prohibitiver Datenbeschaffungsaufwand sowie methodische Probleme bei der Formulierung von Bewertungsgleichungen gegen die Verwendung des Modells für die Unternehmensbewertung. Zuletzt wird ein Überblick über empirische Studien gegeben, die nicht zweifelsfrei belegen können, dass das Nachsteuer-CAPM die Realität gut beschreibt.
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