„Die Bereitstellung der richtigen Information, in der richtigen Qualität, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, zu den richtigen Kosten, für den richtigen Benutzer.“ So lautet eine sehr häufig zitierte, abstrakte Definition der Informationslogistik, die viel Spielraum für Interpretationen eröffnet. Für die Finanzbranche wird eine potentielle Interpretation erarbeitet: Welche Rolle die Informationslogistik für Finanzdienstleister spielt, wie sie zu deren Erfolg beitragen kann und welche Maßnahmen zur Umsetzung berücksichtigt werden sind Gegenstand dieses Aufsatzes. Dabei findet ein aktuell viel diskutierter Begriff Berücksichtigung: die Industrialisierung von Finanzdienstleistungen als Erfolgsmodell für diese Branche. Der Anstoß zu diesem Aufsatz kommt aus einem laufenden Projekt eines Finanzdienstleisters der Automobilbranche, das sich zum Ziel gesetzt hat, ein Center der Informationslogistik umzusetzen. Es soll die Abwicklung von Prozessen der Informationslogistik sowohl für das eigene Unternehmen, als auch für den dazugehörigen, globalen Konzern und mittelfristig auch für weitere Unternehmen anbieten. Nach einer Untersuchung des Projektes, seiner Entwicklung, seiner Beteiligten und deren Vorstellungen, ist es das Ziel dieses Aufsatzes, einen Bezug zwischen dem praktischen Vorgehen und den theoretisch vertretenen Standpunkten herzustellen.
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Paper provided by Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Hannover in its series IWI Discussion Paper Series with number
24.