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Die Ausrichtung Olympischer Spiele aus ökonomischer Perspektive

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  • Gerd Ahlert

    ()
    (GWS - Institute of Economic Structures Research)

Abstract

Am 13. Juli 2001 hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf seiner Sitzung in Moskau über die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2008 entschieden: Peking ist der Austragungsort der olympischen Sommerspiele. Somit sind die Chancen einer erfolgreichen europäischen Bewerbung für die Austragung der Spiele 2012 erheblich gestiegen. In Erwartung einer solchen Entwicklung haben bisher vier deutsche Regionen ihr Interesse an einer Bewerbung um die Olympischen Spiele 2012 geäußert: die Städte Frankfurt, Stuttgart, Leipzig & Halle als auch die Region Rhein-Ruhr. Obwohl eine Grundsatzentscheidung des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland (NOK) über eine mögliche Olympiabewerbung erst Anfang November 2001 erfolgen wird, bereiten sich bereits einige potentielle Bewerberstädte bzw. -regionen auf den innerdeutschen Wettbewerb um eine offizielle deutsche Bewerbung zur Austragung der Olympischen Spiele 2012 vor. Im Falle einer positiven Grundsatzentscheidung haben die Bewerberstädte ihre Bewerbungsschriften bis zum Beginn des Jahres 2003 beim NOK einzureichen. Zur Mitte des Jahres 2003 wird dann dem IOC-Executive Board das Ergebnis dieses innerdeutschen Wettbewerbs mitgeteilt (NOK 2001). Wahrscheinlich wird das IOC erst im Sommer 2005 eine Entscheidung über die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012 treffen. Im Rahmen dieses Beitrages soll analysiert werden, welche ökonomischen Effekte sowohl von einer Bewerbung als auch von einer Austragung Olympischer Spiele zu erwarten sind. Gemeinhin wird die Berechnung der makroökonomischen Wirkungen der Ausrichtung einer solcher Sportveranstaltung als sehr schwierig und mit größter Skepsis betrachtet (HEINEMANN 1997, 270f; PREUSS 1999, 322f). Dennoch sind solche Berechnungen unerläßlich, wenn man die potentiellen regional- und gesamtwirtschaftlichen Effekte eines solchen Events abschätzen möchte. Um einen Eindruck von der Kalkulierbarkeit solcher gesamtwirtschaftlichen Impulse zu erhalten, werden zunächst ausgewählte Ergebnisse einer Untersuchung zu den zu erwartenden makroökonomischen Wirkungen der Austragung der Fußball-WM 2006 vorgestellt. Natürlich gehen die Wirkungen einer solchen Großveranstaltung weit über monetäre bzw. monetär bewertbare Effekte hinaus. Eine Kalkulation und quantitative Bewertung der verschiedenen Wirkungen erfordert die Durchführung einer erweiterten Kosten-Nutzen-Analyse. In ihr werden die quantitativen ökonomischen und qualitativen gesellschaftlichen Wirkungen einer solchen Veranstaltung systematisch gegenüber gestellt (RAHMANN et al. 1998, 89f). Mit Blick auf die einzureichenden Bewerbungsunterlagen wird deswegen erläutert, welche vielfältigen ökonomischen Aspekte bei einer Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer Spiele systematisch berücksichtigt werden sollten. Es wird an dieser Stelle darauf verzichtet, die verschiedenen Detailprobleme bei der Aufstellung einer solchen Analyse vertiefend zu diskutieren. Statt dessen wird im Abschnitt 5 aufgezeigt, welche ökonomischen Wirkungen von einer Bewerbung um Olympische Spiele zu erwarten wären.

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Paper provided by GWS - Institute of Economic Structures Research in its series GWS Discussion Paper Series with number 01-3.

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Length: 16 pages
Date of creation: 2001
Date of revision:
Handle: RePEc:gws:dpaper:01-3

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Keywords: Olympische Spiele; ökonomische Perspektive;

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