In vielen Ländern gibt es kommunale Unternehmensteuern, in Deutschland hat die Gewerbesteuer ein großes Gewicht bei der Gemeindefinanzierung. Wenn solche kommunalen Unternehmensteuern erhoben werden, gibt es keinen steuer- und wirtschaftspolitischen Grund für eine Differenzierung zwischen Gewerbebetrieben sowie freien Berufen oder der Land- und Forstwirtschaft. Daher sollten alle Personenunternehmen der Gewerbesteuer unterliegen, im Gegenzug könnte die Anrechnung der Gewerbesteuer für alle Personenunternehmen gelten. Die resultierenden Aufkommens- und Belastungseffekte werden mit einem Mikrosimulationsmodell analysiert, das auf repräsentativen Daten der Gewerbesteuerstatistik basiert. Durch die Gewerbesteueranrechnung sind die Mehrbelastungen und fiskalischen Effekte letztlich gering, die Streuung des Gewerbesteueraufkommens über die Gemeinden wird aber verringert.
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Paper provided by DIW Berlin, German Institute for Economic Research in its series Discussion Papers of DIW Berlin with number
761.