"Der Beitrag zeigt, wie eine ökonomische Theorie der Fehlzeiten entwickelt werden könnte. Zunächst werden Fehlzeiten als Phänomen des Arbeitsangebots behandelt. Erörtert werden dabei die Struktur des Arbeitskräftepools, aus dem die Betriebe ihre Beschäftigten rekrutieren, die Gestaltung des Arbeitsvertrages und die Reaktion der Beschäftigten auf vertragliche Regelungen. Weiterhin werden betriebliche Entscheidungen über die Wahl der vertraglich festgelegten Arbeitszeit und die Kontrolle betrieblicher Fehlzeiten sowie die Reaktion der Arbeitskräfte auf die sich aus der Gestaltung der Arbeitsverträge und der betrieblichen Kontrollsysteme ergebenden Anreize analysiert. Schließlich werden Implikationen der theoretischen Überlegungen für empirische Studien und deren Interpretation entwickelt." (Autorenreferat)
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