"- Wichtigstes Merkmal im Hinblick auf die Studienaufnahme ist die Durchschnittsnote im Schulabschlußzeugnis - Hochschulberechtigte, die in ihrem Orientierungsmuster ins besondere das soziale Engagement betonen, sind bei den Studierenden bzw. Studierwilligen überrepräsentiert. Bei den Hochschul berechtigten mit ausgeprägter Aufstiegsorientierung ist da gegen eine weitaus niedrigere Studierquote festzustellen. - Hochschulberechtigte aus Arbeiterfamilien nehmen in geringeren Umfang ein Studium auf als Hochschulberechtigte aus Nicht-Arbeiter familien (69% zu 77%). Dennoch ist der Einfluß des Merkmals 'soziale Herkunft' auf die Studierquote niedriger als der jeweilige Einfluß der Merkmale 'Schulleistungen' und 'beruf liche Wertorientierungen', da bis zum Erwerb der Hochschul berechtigung bereits zahlreiche Selektionsvorgänge nach dem Kriterium 'Schichtzugehörigkeit' stattgefunden haben. - Abiturienten, die sich für ein Studium entschieden haben, beginnen mutlich aufgrund der günstigen Arbeitszeitgestaltung - zu einem großen Teil (45%) ein Studium mit dem Studienziel Lehrer' (Männer: 18 %). Abiturienten aus Familien mit relativ hohem sozialen Status münden überdurchschnittlich in ein Studium an wissenschaft lichen Hochschulen ein. Lehramts- und Fachhochschulstudiengängen kommt dagegen eine besonders hohe Bedeutung hinsichtlich der vertikalen Intergenerationen-Mobilität zu."
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