"Die fünfziger und sechziger Jahre waren eine sehr prognosefreudige Zeit. Es gab einen Boom an Zukunftsaussagen. Die damals erahnte Zukunft ist jetzt Gegenwart, ist sie auch Realität? Bei einem Vergleich zwischen Prognose und Wirklichkeit stellt man folgendes fest: - Es gibt markante Beispiele für vergeblich Erwartetes. ... - Innovationen wurden zurückgewiesen, sie wurden nicht ange nommen, sie diffundierten nicht oder wurden zurückgenommen. Sie wurden prognostiziert, sind eingetreten und wieder ver schwunden. ... - Es haben Innovationen Bedeutung erlangt, die nicht pro gnostiziert wurden. ... - Manche Innovationen, sind rascher oder breiter als erwartet diffundiert. ... - Andere Innovationen, diffundierten nicht so rasch oder breit wie erwartet. ... - Einiges wurde totgesagt, das weiterlebt oder wieder auflebt. ... - Wieder anderes wurde totgesagt und ist totgeblieben. ... - Es gibt Renaissancen, die nicht prognostiziert wurden. ... - Prognostiziert und eingetroffen sind: (Weltraum-Rendezvous-Manöver, bemannte Umfliegung des Mondes und die Mondlandung des Menschen, Satelliten für Nachrich tenzwecke, weltweite Anwendung der Photographie aus höchster Höhe (Luftbilder oder Satellitenphotos), allgemeine An wendung von Computern im Geschäftsleben, Meerwasserentsalzung, medizin-technische Entwicklungen (z.B. Herzschrittmacher)). Die Treffsicherheit von Technikprognosen liegt schätzungsweise bei 30%."
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