Im Jahre 2000 war die Industrie mit einer Produktionszunahme um 6,5 % Wachstumsmotor der Konjunktur in Deutschland. Diese Entwicklung hat sich in diesem Jahr nicht fortgesetzt. Seit dem zweiten Quartal ist die Industrieproduktion rückläufig. Der Abschwung ist Folge der starken Konjunkturabschwächung in den drei großen Wirtschaftsräumen USA, Japan und Westeuropa und hat durch die Terroranschläge vom 11. September noch einen zusätzlichen negativen Schub erhalten. Folgt man dem Szenario der jüngsten Gemeinschaftsdiagnose, die von einer zu Jahresbeginn 2002 einsetzenden Erholung ausgeht, wird die industrielle Produktion zu dieser Zeit den Tiefpunkt durchschreiten. Neuere Informationen lassen aber Risiken für das Eintreten dieses Szenarios sichtbar werden. Risiken gibt es auch im Hinblick auf die Entwicklung des Außenwertes des Euro: Eine kräftige Aufwertung würde sich insgesamt negativ auswirken, allerdings von Branche zu Branche in unterschiedlichem Maße.
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Article provided by DIW Berlin, German Institute for Economic Research in its journal Wochenbericht.
Volume (Year): 68 (2001) Issue (Month): 49 () Pages: 779-787 Download reference. The following formats are available: HTML,
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