Die Republik Korea hat seit ihrer Gründung 1948 einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung vollzogen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist sie weltweit die Nr. 13 und in Asien die viertgrößte Volkswirtschaft. Eine umsichtige staatliche Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik hatte daran entscheidenden Anteil. Korea hat das Paradigma der Imitation im Aufholwettbewerb inzwischen weitgehend hinter sich gelassen und schickt sich an, im Konzert der wirklich innovativen Länder eine entscheidende Rolle zu spielen. Dieser Beitrag zeichnet die Entwicklung des Nationalen Innovationssystems (NIS) Koreas in den letzen 40 Jahren nach, zeigt seine Stärken und Schwächen und schließt mit einem Ausblick auf die weitere Entwicklung. Für Deutschland und andere führende Industrieländer entstehen mit dem Paradigmenwechsel im Nationalen Innovationssystem Koreas, der mit einer Öffnung nach außen verbunden ist, neue Chancen zur Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Bildung.
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