In dieser Untersuchung werden Indikatoren wie Offenheit, die Intensität des Intra-industriellen Handels, Feldstein-Horioka-Koeffizienten, grenzüberschreitende Flüsse von Lizenzzahlungen und Anteile der Produktion der Unternehmen eines Landes im Ausland herangezogen, um die Integration Japans in die Weltwirtschaft zu bewerten. Verglichen mit anderen OECD Ländern zeigte sich für Japan eine relativ geringe Integration in den 90er Jahren. Fortschritte, die in den 80er Jahren gemacht worden waren, wurden im letzten Jahrzehnt nicht weiter ausgebaut. Jedoch unterschieden sich Struktur und Niveau von Japans internationalen Wirtschaftsbeziehungen in den 90er Jahren nicht mehr entscheidend von denen anderer OECD-Staaten. Das gilt für Handel- gleichermaßen wie für Kapital- oder Technologieflüsse und ist auf jeder Stufe der Datenaggregation beobachtbar: mittels Mikrodaten, auf der Sektorebene und mittels aggregierter gesamtwirtschaftlicher Zahlen.
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