Elschner, Christina Heckemeyer , Jost H. Spengel, Christoph
Abstract
Dieser Beitrag untersucht umfassend die Unternehmensbesteuerung in der Europäischen Union im Zeitraum von 1998 bis 2007. Das innereuropäische Steuergefälle wird unter Rückgriff auf zwei zentrale Maßgrößen - die Kapitalkosten und die effektive Durchschnittssteuerbelastung - abgebildet. Die Berechnungen auf Grundlage der Methodik nach Devereux und Griffith erlauben dabei die Messung der Steuerbelastung auf rein inländische als auch auf grenzüberschreitende (Direkt-)Investitionen. Die eingehende Analyse der auf diese Weise detailliert quantifizierten Besteuerungsregime zeigt unter anderem, dass in der EU das Prinzip der Kapitalimportneutralität gegenüber einer Verwirklichung von Kapitalexportneutralität klar dominiert. Die nicht realisierte Harmonisierung der Unternehmensbesteuerung impliziert Produktionsineffizienzen aufgrund steuerlich verzerrter Investitions- und Standortentscheidungen sowie Wettbewerbsverzerrungen. --
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Paper provided by ZEW - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung / Center for European Economic Research in its series ZEW Discussion Papers with number
09-034.
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