Ich bestimme die Entwicklung von Vermögen und Ersparnis westdeutscher Haushalte über den Lebenszyklus. Die Analyse beruht auf den Einkommens- und Verbrauchsstichproben der Jahre 1978 bis 1993. Weder die mittleren Kohortenprofile des Vermögens noch die mittlere Ersparnis zeigen am Ende des Lebenszyklus ein Entsparen an. Jedoch weisen die Lebenszyklusprofile von Vermögen und Ersparnis eine erhebliche Heterogenität in Bezug auf Niveau und Form auf. Im unteren Teil der Verteilung sind die Vermögensbestände bereits zu Beginn des Rentenalters auf einem sehr niedrigen Niveau. Diese Vermögensbestände können weniger der Glättung des Konsums über den Lebenszyklus als vielmehr dem Abfedern von unvorhergesehenen Ereignissen dienen. Für die unteren Vermögens- und Einkommensschichten erfolgt die Glättung des Konsums weitestgehend durch die Beiträge zur und die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung. In der oberen Hälfte der Verteilung sind die Vermögensbestände zu Beginn des Rentenalters auf einem ¹ im Vergleich zu den Rentenanwartschaften ¹ bedeutenden Niveau. Zwar ist der größte Teil des Vermögens in Form einer selbstgenutzten Wohnung gebunden, doch haben auch die liquiden Aktiva eine beträchtliche Höhe und könnten einen großen Beitrag zum Konsum leisten. Es findet jedoch eine weitere Akkumulation von Geldvermögen statt, wie sowohl die Spar- als auch die Vermögensprofile zeigen.
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Paper provided by Sonderforschungsbereich 504, Universität Mannheim & Sonderforschungsbereich 504, University of Mannheim in its series Sonderforschungsbereich 504 Publications with number
99-43.
Length: 60 pages Date of creation: 05 Mar 1998 Date of revision: Handle: RePEc:xrs:sfbmaa:99-43
Note: Financial Support from the Deutsche Forschungsgemeinschaft, SFB 504, at the University of Mannheim, is gratefully acknowledged. Contact details of provider: Postal: D-68131 Mannheim Phone: (49) (0) 621-292-2547 Fax: (49) (0) 621-292-5594 Email: Web page: http://www.sfb504.uni-mannheim.de/ More information through EDIRC
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