Martina Lauk () (Institut für Volkswirtschaftslehre (Department of Economics), Technische Universität Darmstadt (Darmstadt University of Technology))
Abstract
Die Arbeit untersucht Entscheidungen des Bundeskartellamtes in den Bereichen .Miss-brauchsaufsicht. und .Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen.. Die hier interessierende Frage ist, inwieweit die Entscheidungen der Kartell- behörde durch Kenntnis des Vorwurfs und einiger beobachtbarer Marktstrukturmerkmale erklärt werden können. Aus den Ergebnissen sollen Rückschlüsse auf die wettbewerbs- theoretischen Ansichten des BKartA geschlossen werden. Zu diesem Zweck wird die individuelle .Beanstandungswahrscheinlichkeit. eines Kartell- oder Missbrauchsver- fahrens, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten eines Unternehmens von der Kartellbehörde als wettbewerbsschädlich eingeschätzt wird, mit Hilfe eines einfachen binären Probitmodells geschätzt. Für die ökonometrische Analyse wurde in 196 Kartell- und Missbrauchsfälle der Jahre 1985-2000 recherchiert. Wesentliches Ergebnis der ökonometrischen Untersuchung ist, dass neben der Vorwurfskategorie insbesondere das Marktstrukturmerkmal .Marktanteil des größten Unternehmens. und eine Beteiligung des "Marktführers" im Verfahren einen signifikanten und robusten Einfluss auf die Entschei- dungen des BKartA haben.
Download Info
To download:
If you experience problems downloading a file, check if you have the
proper application to
view it first. Information about this may be contained
in the File-Format links below. In case of further problems read
the IDEAS help
page. Note that these files are not on the IDEAS
site. Please be patient as the files may be large.
Publisher Info
Paper provided by Institut für Volkswirtschaftslehre (Department of Economics), Technische Universität Darmstadt (Darmstadt University of Technology) in its series Darmstadt Discussion Papers in Economics with number
110.