Stephan Kühntopf () (University of Rostock and Rostock Centre for the Study of Demographic Change, Germany) Thusnelda Tivig () (University of Rostock and Rostock Centre for the Study of Demographic Change, Germany)
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Durch den demografischen Wandel und den damit einhergehenden sozio-ökonomischen Veränderungen werden sich die Zahl und Struktur der privaten Haushalte in Deutschland bis 2030 erheblich ändern. Dabei sind große regionale Unterschiede in den Entwicklungen zu erwarten, die beispielsweise zwischen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern besonders deutlich ausfallen. Haushaltsvorausberechnungen gehen von einer Fortsetzung des Trends zu kleineren Haushalten und einer starken Alterung der Mitglieder und Vorstände aus. Diese zeigt sich in der rückläufigen Zahl von Personen im jungen und mittleren Alter und einer starken Zunahme der Anzahl über 60-Jähriger. Für Deutschland und Hamburg wird eine steigende Zahl an Haushalten erwartet, in Mecklenburg-Vorpommern sinkt sie. Überall steigt die Zahl der 1- und 2-Personenhaushalte, während es weniger Haushalte mit 3 und mehr Personen geben wird. Haushaltsvorausberechnungen sind u.a. für Infrastrukturplanungen notwendig.
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