Bei der Planung und Gestaltung von Austauschbeziehungen zwischen potenziellen Transaktionspartnern ist es hilfreich, wenn vorab Erkenntnisse über das Zustandekommen von Prädispositionen und Einstellungen über die Austauschobjekte vorliegen, mithin Erkenntnisse über Präferenzen in Entscheidungs- und Bewertungsprozessen sowie über ihr Zustandekommen bestehen. Dazu werden in aller Regel Präferenzmessungen durchgeführt, die - wenn sie valide sind - ein möglichst exaktes Abbild der realen Präferenzen sein sollten. Allerdings besteht die Problematik, dass im Rahmen von Präferenzmessungen verschiedene Formen der Unsicherheit auftreten können. Es stellt sich die Frage, ob diese Unsicherheiten bedeutsam sind und wie sie ggf. im Rahmen der Präferenzmessung geeignet berücksichtigt werden können. Dieser Beitrag thematisiert und systematisiert die verschiedenen Aspekte der Unsicherheit bei der Präferenzmessung und diskutiert ihre Bedeutung sowie die Frage ihrer Berücksichtigung.
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