Innovationspolitik will mit wissenschaftlichem und technischem Fortschritt und dessen Umsetzung in die ökonomische Realität Wohlfahrtseffekte bewirken. Um das zu erreichen, müssen ganz unterschiedliche Politikadressaten mobilisiert und gelenkt werden, deren Autonomie aber Fremdsteuerungsabsichten entgegensteht. Auf Basis der Theorie sozialer Systeme (N. Luhmann) und ihrer auf Autopoiesis bezogenen Konzepte „Umweltoffenheit“, „Steuerungsmedien“ und „Resonanz“ wird ein zyklisches Modell politischer Steuerung technologischer Innovation entwickelt, das sowohl der Autonomie der Steuerungsadressaten als auch der Steuerungsabsicht der Steuerungssubjekte Rechnung trägt. Anhand der Modellbetrachtung wird deutlich, dass die kritische Variable dabei das interaktive Steuerungslernen ist. Die praktische Relevanz des zyklischen Modells politischer Steuerung technologischer Innovation wird anhand der Einordnung innovationspolitischer Überlegungen der OECD und der Europäischen Kommission demonstriert.
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Paper provided by Institute of Technology Assessment (ITA) in its series ITA manu:scripts with number
05_03.