Mihai Paunescu () (Institute for Labour Law and Industrial Relations in the EC, University of Trier)
Abstract
Effizienzunterschiede zwischen privaten und öffentlichen Bildungseinrichtungen sind in der empirischen Literatur höchst umstritten. Die Mehrheit der bisherigen Studien versuchte erfolglos mit Hilfe von Regressionsanalysen, meist nur auf nationaler Ebene, eine eindeutige Effizienzüberlegenheit privater Schulen zu belegen. Dieser Beitrag prüft in einem internationalen Vergleich durch eine Data-Envelopment-Analyse (DEA), ob private Schulen effizienter ausbilden. Dazu werden analog zur Mehrebenenanalyse die Effizienz der Schüler, Schulen, Schulform und Rahmenbedingungen des Landes berechnet. Es zeigt sich, dass die Effizienzunterschiede der privat organisierten Schulen länderspezifisch sind. Eindeutige Effizienzvorteile von privaten Lehranstalten können nur für staatlich-abhängige Privatschulen in Spanien und Frankreich nachgewiesen werden. In den anderen Ländern sind die besseren Leistungsergebnisse Folge der Selektion von Schülern und günstigeren Schulbedingungen. Die durchschnittlichen Effizienzunterschiede, die von der Organisationsform ausgehen, sind jedoch gering im Vergleich zu den Ineffizienzen, die den einzelnen Schulen anzulasten sind.
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Publisher Info
Paper provided by Institute of Labour Law and Industrial Relations in the European Community (IAAEG) in its series Discussion Papers with number
200401.
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