Georg Simmel (1858-1918) veröffentlichte 1899 und1907 seine Philosophie des Geldes. Die Rezeption in der amerikanischen Literatur betont den Ökonomisch-Geldtheoretischen Aspekt dieses Beitrages und sucht ihn in der österreichischen Tradition der Volkswirtschaftslehre zu verankern. Aus der Sicht einer Theorie der Wirtschaftssysteme werden beide Einschätzungen dem Werke Simmels nicht gerecht. Dieser kurze Beitrag hat drei Teile. Zunächst möchte ich das Werk aus der Sicht der Geschichte der ökonomischen Theorie einordnen und einen kurzen Überblick über seine Architektur geben. Zweitens versuche ich einen Eindruck von den Fragestellungen zu geben, mit denen sich Simmel auseinandersetzte, sowie anzudeuten, wie er mit diesen Fragestellungen umging und zu welchen Ergebnissen er dabei kam. Drittens versuche ich einen Zusammenhang zwischen Simmels Philosophie des Geldes und Fragen der wirtschaftlichen Systemtransformation herzustel len, um beispielhaft die aktuelle Bedeutung dieses Buches zu illustrieren.
Download Info
To download:
If you experience problems downloading a file, check if you have the
proper application to
view it first. Information about this may be contained
in the File-Format links below. In case of further problems read
the IDEAS help
page. Note that these files are not on the IDEAS
site. Please be patient as the files may be large.
Publisher Info
Paper provided by Maastricht : METEOR, Maastricht Research School of Economics of Technology and Organization in its series Research Memoranda with number
005.
References listed on IDEAS Please report citation or reference errors to , or , if you are the registered author of the cited work, log in to your RePEc Author Service profile, click on "citations" and make appropriate adjustments.:
Did you know? You can include your works in the database easily by uploading them on the Munich Personal RePEc Archive (MPRA) if you do not have access to an institutional RePEc archive.