Regressionsschätzung bei kombinierten Zeitreihen- und Querschnittsdaten. Statistisch-methodische Überlegungen zum Aufsatz: Bestimmungsgründe für die Veränderung des Umfangs der Facharbeiternachwuchsausbildung in der Industrie
"Ein häufig anzutreffendes Problem bei mehrvariablen Einflußgrößenrechnungen in der sozialwissenschaftlichen Forschung - hier in der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung - besteht darin, daß die Anzahl der beobachteten Einheiten für eine solche Analyse nicht ausreicht oder nur geringfügig die Zahl der Einflußgrössen übersteigt. Interessiert die durch eine Vielzahl erklärender Variablen bedingte zeitliche Entwicklung einer bestimmten Größe, so beschränkt man sich bei einer zu geringen Zahl an Beobachtungen meistens auf eine - letztlich unbefriedigende - Trendanalyse. Liegen jedoch für die betrachteten Variablen auch Querschnittsdaten vor, so kann durch Zusammenlegung von Zeitreihen- und Querschnittsdaten die eigentlich gewünschte mehrvariable Einflußgrößenrechnung trotzdem durchgeführt werden. Im vorliegenden Aufsatz werden solche auf Zeitreihen- und Querschnittsdaten basierenden multiplen Regressionsmodelle dargestellt, die dabei auftretenden Restriktionen diskutiert sowie die spezifischen Parameter dieser Modelle interpretiert. Eine Anwendung dieser auf kombinierten Zeitreihen- und Querschnittsdaten basierenden Regressionsmodelle erfolgte im vorangegangenen Aufsatz: Bestimmungsgründe für die Veränderung des Umfangs der Facharbeiternachwuchsausbildung in der Industrie. Die Untersuchung wurde im IAB durchgeführt.
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