"Zur Erfassung der Qualifikationsstruktur der Arbeiter werden diese nach Facharbeitern, angelernten Arbeitern sowie Hilfsarbeitern gegliedert. ... Die Analyse der Arbeitergruppen ergab u.a. folgende Ergebnisse: - Beinahe die Hälfte (44 %) der angelernten Arbeiter weist eine abgeschlossene berufliche Ausbildung auf. - Die angelernten Arbeiter, die eine abgeschlossene betrieb liche Ausbildung besitzen, üben überwiegend Tätigkeiten aus, für die nach dem Urteil ihrer Vorgesetzten keine betriebliche Ausbildung notwendig ist. - Bewegungen zwischen der Gruppe der Hilfsarbeiter und den an gelernten Arbeitern zeigen sich häufiger als Bewegungen zwi schen Hilfsarbeitern bzw. Angelernten einerseits und Fach arbeitern andererseits. - Der überwiegende Teil der Arbeiter, die zwischen 1955 und 1965 ihre Gruppenzugehörigkeit änderten, war 1970 in dersel ben Arbeitergruppe tätig wie 1965, d.h. kehrte nicht mehr in seine ursprüngliche Gruppe zurück. Ferner wird die Frage geprüft, in welchem Grade sich die drei Arbeitergruppen nach den untersuchten Merkmalen unterscheiden. Der Grad der Gleichheit bzw. Ungleichheit wird mit Hilfe eines "Gleichheitsindex" (Equality Index) gemessen. Dabei ergibt sich, daß hinsichtlich der Merkmale "berufliche Ausbildung", "berufliche Ausbildungsvoraussetzungen nach dem Urteil des Vorgesetzten", "Tätigkeitsschwerpunkt", "Statusmobilität", "Berufswechsel", "Verwertbarkeit der Kenntnisse beim letzten Berufswechsel" Facharbeiter sich stärker von den Angelernten und Hilfsarbeitern unterscheiden. Bei den Merkmalen "Arbeitsanforderungen am Arbeitsplatz", "erforderliche Einarbeitungszeit nach dem Urteil des unmittelbaren Vorgesetzten", "Häufigkeit der Arbeitslosigkeit", "Dauer der Arbeitslosigkeit", zeigen sich deutlich höhere Indexwerte zwischen Facharbeitern und Angelernten, d.h. im Hinblick auf diese Merkmale unterscheiden sich Hilfsarbeiter stärker von den übrigen Arbeitergruppen."
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