"Aufgrund von 584 technischen Änderungen wurden - bezogen auf die Zahl der Beschäftigten in den erfaßten Betrieben - in einem Jahr (1971) rund 2 % Arbeitskräfte eingestellt, 2 % umgesetzt, 0,25 % schieden aus und 4 % wurden aufgrund von Produktivitätsfortschritten fiktiv eingespart. 40 % des Beschäftigtenzuwachses der Branche in diesem Jahr lassen sich auf technische Änderungen zurückführen. ... Arbeitskräftemangel, Personalkostensenkung und die Einführung neuer Produkte hatten als Grund für technische Umstellungen nur ein sehr geringes Gewicht. Vor allem wurden die Wirtschaftlichkeit verbessert und die Kapazität ausgeweitet. Wie bei der Kunststoffverarbeitung waren auch in der Holzverarbeitung nur sehr wenige Arbeitsplätze zu finden, deren Arbeitsplatzprofil sich merklich verändert hatte. Bei rund 3 % der Arbeitsplätze nahm die körperliche Belastung ab, für rund 1 % die geistige Belastung zu. ... Eine geringe Zunahme der Arbeitsplätze mit Prämienlohn und eine starke Zunahme der Arbeitsplätze mit Taktarbeit und Stücklohn deuten darauf hin, daß in der Holzverarbeitung vor allem mechanisiert und wenig automatisiert wurde. Der Aufsatz enthält eine eingehende Analyse der Personalbewegungen sowie Aufgliederungen der quantitativen und qualitativen Auswirkungen technischer Änderungen auf Arbeitskräfte. Im Anhang sind die Erhebungsmethode, die Stichprobe und die Industriezweigstruktur beschrieben. Die Untersuchung wurde im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung durchgeführt."
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