"In einer 1987/88 durchgeführten Untersuchung in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft wurden u.a. die quantitativen Beschäftigungseffekte der neuen Technologien mit Befragungsdaten von insgesamt 7326 Managern und Arbeitnehmervertretern in 2807 Anwenderfirmen erhoben. Die Zufallsauswahl der Firmen erfolgte für Mittel- und Großbetriebe in den Branchen Maschinenbau, Elektronik, Einzelhandel, Banken und Versicherungen. Der Forschungsansatz auf Firmen- und Branchenebene hat eine mittlere theoretische Erklärungskraft für quantitative Beschäftigungswirkungen. Diese Beschäftigungswirkungen sind auf EG-Ebene außerordentlich positiv: Wo die Technikanwendung überhaupt Effekte hatte (in 61 Prozent der Firmen), dominierten sowohl hinsichtlich der Art der Beschäftigungswirkungen als auch der von ihnen erfaßten Zahl von Arbeitnehmern ganz eindeutig die Neueinstellungen, gefolgt von innerbetrieblichen Umsetzungen und freiwilligem Ausscheiden aus der Firma. Personalfreisetzungen waren sehr selten. Die Dienstleistungsbranchen Einzelhandel, Banken und Versicherungen verzeichneten die meisten Neueinstellungen und die geringsten Freisetzungen. Auch in den beiden Produktionsbranchen Maschinenbau und Elektronik überwiegen die positiven Beschäftigungswirkungen, die negativen Effekte sind im Vergleich zum Dienstleistungsbereich jedoch deutlich stärker." (Autorenreferat)
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