"Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Zusammenhang zwischen der Dauer der Arbeitslosigkeit und der sich anschließenden Beschäftigungsdauer. Diese Beziehung wird mit Hilfe von Längsschnittdaten, nämlich der Beschäftigtenstatistik und der Statistik der Leistungsempfänger bei Arbeitslosigkeit für die Zeit 1979-1981 untersucht. Es ergab sich ein positiver Zusammenhang zwischen der Arbeitslosigkeitsdauer und der folgenden Beschäftigungsdauer. Dieses Ergebnis kann so interpretiert werden, daß einige Faktoren, die direkt zu einer längeren Arbeitslosigkeitsdauer beitragen, indirekt auch eine anschließende längere Beschäftigungsdauer bewirken könnten. An einem Modellbeispiel wird dargestellt, wie eine Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung sowohl die Arbeitslosigkeits- als auch die Beschäftigungsdauer verlängern kann. Beide Dauern kompensieren sich und der Nettobeschäftigungseffekt wird Null. Eine Reihe denkarer ökonomischer Erklärungen und Zusammenhänge wird dargestellt. Die wichtigste Schlußfolgerung aus der Untersuchung besteht darin, daß man für die Ermittlung des Beschäftigungseffekts einer Maßnahme zugleich den Einluß auf die Arbeitslosigkeit betrachten muß." (Autorenreferat)
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