Der Beitrag enthält die Ergebnisse einer Wiederholungsbefragung im Verarbeitenden Gewerbe: "Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes rechnen für den Zeitraum 1985-1989 mit einem weitgehend unveränderten Fortschritt der Stundenproduktivität von rund 2,5% p.a. - bei Erwartung eines schwachen Produktionswachstums von 0,7% p.a. Im selben Zeitraum wird die Beschäftigung nach den Befragungsdaten weiter abnehmen, und zwar um etwa 0,9% p.a., am stärksten im Verbrauchsgüter produzierenden Gewerbe sowie im Nahrungs- und Genußmittelgewerbe in Höhe von 2,2% bzw. 1,4% p.a. - bei Stagnation im Investitionsgüter produzierenden Gewerbe. Demzufolge wird sich die zukünftige Wachstumsrate der Pro-Kopf-Produktivität auf 1,6% p.a. belaufen - nach 2,2% p.a. in den Jahren 1980-1984. Dies impliziert auch höhere Arbeitszeitverkürzungen von 0,9% p.a. im Zeitraum 1985-1989 nach 0,5% p.a. im Zeitraum 1980-1984. Von den betrieblichen Einflußgrößen der Arbeitsproduktivät zählen in Zukunft zur Spitzengruppe: Mechanisierung und Automatisierung, Einsatz von Datenverarbeitung und Mikroelektronik, Arbeitsvorbereitung, Qualifikationsverbesserung, Produktion höherwertiger Produkte sowie Nutzung neuer Material- und Energietechnologien. Von dem vermehrten Einsatz neuer Material- und Energietechnolgien abgesehen, wurden diese Maßnahmen in den Jahren 1980-1984 favorisiert - ebenso wie der Abbau von Personalüberschüssen. In einer ersten Bewertung der Befragungsmethode kann die relativ gute Treffsicherheit in den quantitativen Vorausschätzungen der Arbeitsproduktivität und ihrer Haupt-Einflußgrößen herausgestellt werden." (IAB2)
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