"Anhand einer schriftlichen Befragung bei ca. 7000 Fachhochschulabsolventen (Totalerhebung) der Examensjahrgänge 1973-1975 in Baden-Württemberg bei einer Rücklaufquote von ca 61% (= ca. 4000 beantwortete Fragebögen) wird überprüft, welcher der beiden Dimensionen der beruflichen Integration, der Schaffung neuer Arbeitsplätze oder der Neubesetzung vorhandener Arbeitsplätze, die größere Bedeutung zukommt. Etwa jeder dritte (35%) erwerbstätige Fachhochschulabsolvent nimmt einen neu eingerichteten Arbeitsplatz ein. Folgende Ergebnisse ergänzen diesen Anteilswert auf 100%: a) Jeder fünfte (21,9%) hat Arbeitsplatz und Aufgabenbereich seines Vorgängers unverändert beibehalten. Knapp jeder vierte (23,8%) hat von seinem Vorgänger den gleichen Aufgabenreich übernommen, aber im Verlauf seiner Tätigkeit verändert. Jeder zehnte (10,2%) besetzt zwar einen be stehenden Arbeitsplatz; sein übernommener Aufgabenbereich ist jedoch völlig anders gelagert als der seines Vorgängers. Jeder elfte (9,2%) ist über Entstehung oder Art der Ver änderung seines Arbeitsplatzes nicht informiert. b) Knapp jeder vierte Fachhochschulabsolvent (23,7%) ist auf einem Arbeitsplatz beschäftigt, den vor ihm ein Absolvent gleicher Fachhochschulrichtung ausfüllte. Jeder zwanzigste (5,2%) Fachhochschulabsolvent nimmt eine Stelle ein, die vor ihm ein Fachhochschulabsolvent anderer Fachrichtung besetzte. Jeder vierzehnte (7%) Fachhochschulabsolvent übt ein Tätigkeitsgebiet aus, das vor ihm ein Absolvent mit einem wissenschaftlichen Hochschulabschluß erledigte. Knapp jeder sechste (17,8%) Fachhochschulabsolvent nimmt ein Aufgabengebiet wahr, das vor ihm von einem Nichthochschul absolventen wahrgenommen wurde. Jeder neunte (11,3%) Fach hochschulabsolvent macht keine Angaben über die Qualifi kation seines Vorgängers auf dem heutigen Arbeitsplatz. Ein Vergleich zwischen den Tätigkeitsprofilen vorhandener und neu eingerichteter Arbeitsplätze erbrachte keine signifikanten Unterschiede. Die Analyse zeigt auch, daß jeder Absolventenjahrgang bestimmte jahrgangstypische Berufsschwerpunkte wählte bzw. wählen mußte. Die Mehrzahl der befragten Fachhochschulabsolventen ist (nach ihrem eigenen Urteil) berufs- und einkommensadäquat eingesetzt und mit ihrer beruflichen Situation zufrieden."
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