Die Lissabon-Agenda sieht eine Steigerung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis zum Jahr 2010 auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts vor. Europa will damit zu einem der wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsräume werden. Wesentlich für die Zukunftsfähigkeit eines Landes sollte allerdings nicht nur der Mitteleinsatz sein, sondern insbesondere seine Umsetzung in innovative Ideen und Technologien. Gerade vor dem Hintergrund der angespannten Finanzlage gilt es, die zur Verfügung stehenden knappen öffentlichen und privaten Ressourcen effizient im Forschungsprozess einzusetzen. Langfristige Standortvorteile im globalen Wettbewerb können nur dann gesichert werden, wenn sich das Forschungssystem im internationalen Vergleich als effiziente Ideenschmiede erweist. Eine Analyse im Rahmen des Innovationsindikators 2009 zeigt: Schweden, Deutschland und die USA sind weltweit führend in der effizienten Nutzung ihrer FuE-Ausgaben. Im Hinblick auf die geforderte Erhöhung der FuE-Budgets gilt es, diese Spitzenstellung zu sichern und auszubauen, denn mehr Ausgaben allein müssen nicht immer besser sein.
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Article provided by DIW Berlin, German Institute for Economic Research in its journal Wochenbericht.