Die weltweiten Ausgaben für Umweltschutzgüter und Investitionen in erneuerbare Energien beliefen sich im Jahr 2004 auf über 580 Milliarden US-Dollar - konservativ gerechnet. Aufgrund des langfristigen Wachstums der Weltwirtschaft und zunehmender ökologischer Herausforderungen werden die Ausgaben in Zukunft stark wachsen. Daraus ergeben sich für Deutschland erhebliche Chancen für Wachstum und Beschäftigung. Das DIW Berlin hat jetzt ein methodisches Verfahren entwickelt, das die zukünftige weltweite Nachfrage nach Umweltschutzgütern in ökonomischen Szenarien quantifiziert. Dabei wird vor allem auch der internationale Handel mit solchen Gütern analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die in Deutschland wirksame Nachfrage nach Umwelt- und Klimaschutzgütern von derzeit rund 75 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2020 auf 106 bis 171 Milliarden zunehmen dürfte (zu Preisen und Wechselkursen von 2004). Die Dynamik ergibt sich insbesondere aus der Entwicklung der deutschen Exporte. Sensitivitätsrechnungen weisen darauf hin, dass diese unter ungünstigen Bedingungen auch geringer ausfallen können.
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Article provided by DIW Berlin, German Institute for Economic Research in its journal Wochenbericht.