Der seit 2003 anhaltende weltwirtschaftliche Aufschwung und die boomende chinesische Wirtschaft haben zu einem starken Anstieg der Metallnachfrage geführt. Die Produktionskapazitäten konnten nicht schnell genug erweitert werden, so dass Metalle knapp wurden und die Preise explodierten. Die hohen Gewinne der Rohstoffproduzenten beschleunigten die Bildung globaler Rohstoffkonzerne und erhöhten so die Konzentration des weltweiten Angebots. Bei schnell steigendem Rohstoffbedarf Chinas und weiterer Schwellenländer und vielfach engem und stark konzentriertem Angebot sind entspannte Versorgungsbedingungen und ein wesentlicher Rückgang der hohen Rohstoffpreise in der näheren Zukunft wenig wahrscheinlich. Die deutsche Industrie sollte sich daher - auch mit staatlicher Unterstützung - eigene Rohstoffquellen im ausländischen Bergbau erschließen.
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Article provided by DIW Berlin, German Institute for Economic Research in its journal Wochenbericht.
Volume (Year): 74 (2007) Issue (Month): 4 () Pages: 43-51 Download reference. The following formats are available: HTML,
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