Vor dem Beitritt zur EWU wurde die Fiskalpolitik durch den möglichen Ausschluss einer einzelnen Währung diszipliniert. Nach dem Beitritt erfolgt diese Disziplinierung durch den Stabilitäts- und Wachstumspakt. Im vorliegenden Aufsatz wird die in beiden Regimen ausgeübte Disziplinierung an drei verschiedenen Kriterien überprüft: der Wahrscheinlichkeit, das 3 %-Kriterium zu verletzen, der Wahrscheinlichkeit, eine Konsolidierung einzuleiten, sowie der Langlebigkeit einmal unternommener Konsolidierung. Im Vorlauf zur EWU stieg die Wahrscheinlichkeit, Konsolidierungen einzuleiten. Waren die Länder jedoch erst einmal aufgenommen, sank die Disziplin deutlich, die Nachhaltigkeit der Konsolidierung nahm ab, und die Wahrscheinlichkeit für die Verletzung des 3 %-Kriteriums stieg. Im Jahre 2004 waren die disziplinierenden Vorzüge des Beitritts zur EWU aufgebraucht. Die Analyse zeigt, dass die Quelle des Problems darin lag, auf Wachstumseffekte zur Konsolidierung gebaut und keine angemessenen Übersc
Download Info
To our knowledge, this item is not available for
download. To find whether it is available, there are three
options:
1. Check below under "Related research" whether another version of this item is available online.
2. Check on the provider's web page
whether it is in fact available.
3. Perform a search for a similarly titled item that would be
available.
For technical questions regarding this item, or to correct its listing, contact: (Bibliothek).
Related research
Keywords:
References listed on IDEAS Please report citation or reference errors to , or , if you are the registered author of the cited work, log in to your RePEc Author Service profile, click on "citations" and make appropriate adjustments.: