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Konventioneller und �kologischer Landbau als Wettbewerbsstrategien f�r Unternehmen mit Marktfruchtbau

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  • Kober, Sebastian
  • Petersen, Volker
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    Abstract

    Zielsetzung des vorliegenden Beitrages ist es zu analysieren, unter welchen Bedingungen die Wettbewerbsstrategie des �kologischen oder des konventionellen Landbaus f�r Unternehmen mit Marktfruchtbau vorz�glich ist. Einleitend wird hierzu im �berblick aufgezeigt, welche theoretischen Ans�tze, Prozeduren und Arbeiten vorliegen, um diese Frage zu beantworten. Grundlage f�r die Abbildung und Beurteilung dieser Strategievarianten ist ein normatives Entscheidungsmodell, das programmtechnisch als lineares Optimierungsmodell formuliert wird. Die Vorstellung und Einordnung der empirischen Datengrundlage des linearen Optimierungsmodells sind Gegenstand des folgenden Schrittes. Die Daten, erhoben im Freistaat Sachsen, bilden unter sonst gleichen Voraussetzungen drei typische Standorte des Marktfruchtbaus mit wechselnden nat�rlichen Standortgegebenheiten ab. Zugleich werden f�r einen zuk�nftigen Zeitpunkt (2010) drei Standardszenarien entworfen, die jeweils eine unterschiedliche Gesamtkonstellation k�nftiger Rahmendaten f�r den konventionellen und �kologischen Landbau wiedergeben sollen. Unterschieden wird dabei zwischen einer pessimistischen, einer neutralen und einer optimistischen Gesamtkonstellation der Rahmendaten. Ausgehend von dieser Bandbreite gegenw�rtiger und k�nftiger Rahmendaten erfolgt dann eine vergleichende Beurteilung der beiden Strategievarianten, differenziert nach Standorten und Zeitpunkten. Im Ergebnis ist festzustellen, dass unter heutigen Rahmenbedingungen im Ausgangsszenario der �kologische Landbau als Strategievariante des Marktfruchtbaus vor allem auf ertragsschw�cheren Standorten eine hohe Konkurrenzkraft hat. Ursachen hierf�r sind neben den hohen Produktpreisen vor allem die vergleichsweise hohen, an diese Form der Bewirtschaftung gekoppelten Transferzahlungen. Auf den Standorten mit einem hohen nat�rlichen Ertragspotenzial ist allerdings der konventionelle Landbau vorz�glicher. Die dort m�glichen hohen Naturalertr�ge �berkompensieren die Nachteile geringerer Transferzahlungen und Produktpreise. Die hohe Wettbewerbskraft des �kologischen Landbaus bleibt auch in Zukunft erhalten, hinweg �ber alle Szenarien. Entscheidende Abweichungen von dieser Grundaussage ergeben sich allerdings, wenn die speziell f�r den �kologischen Landbau konzipierten Pr�mien vollst�ndig oder zu einem hohen Anteil reduziert werden. Ein Wegfall der Zahlungen w�rde auf nahezu allen Standorten zu einer Umkehr der Wettbewerbsverh�ltnisse f�hren. Die andauernde Bereitschaft der Gesellschaft zur finanziellen Unterst�tzung ist also eine zwingende Voraussetzung f�r den Erhalt der Wettbewerbsf�higkeit �kologischer Produktion. Hinzu kommt, dass f�r die Konkurrenzf�higkeit des �kologischen Marktfruchtbaus auch nachhaltig doppelt so hohe, nicht durch Marktregelungen abgest�tzte Produktpreise zwingend notwendig sind. Die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Risikofaktoren sind dadurch erheblich gr��er als im konventionellen Marktfruchtbau.

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    Bibliographic Info

    Article provided by Humboldt-Universitaet zu Berlin, Department for Agricultural Economics in its journal German Journal of Agricultural Economics.

    Volume (Year): 53 (2004)
    Issue (Month): 2 ()
    Pages:

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    Handle: RePEc:ags:gjagec:97440

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    Web page: http://www.gjae-online.de/
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    Keywords: Wettbewerbsstrategien; Zukunftsszenarien; Standortbedingungen; Farm Management;

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